Projekte

»Körperschicksale«

Malerei, Grafik und Skulpturen von Achim Ribbeck

14. Mai – 14. Juni 2026: Am Himmelfahrtstag öffnen sich die Tore im Hofgut der Bernhardt Stiftung für eine große Einzelausstel-lung des rheinhessischen Künstlers Achim Ribbeck. Seine Skulpturen befassen sich mit dem mensch-lichen Körper, seinen Bewegungen und Möglichkeiten. Die jüngsten Werke sind farbige Konkavskulp-turen, die mit der menschlichen Wahrnehmung spielen und sich in verblüffender Weise zusammen mit dem Betrachter zu bewegen scheinen. Dieses Phänomen lässt sich vor Ort in der Ausstellung wunder-bar erleben. Neben den beeindruckenden Skulpturen in unterschiedlichsten Dimensionen werden auch zahlreiche Gemälde und Grafiken zu sehen sein, bei denen es zum Teil ebenfalls um das »Menschenbild« geht, bei einigen Werkreihen aber auch um die zeitlosen Proportionen geometrischer Körper oder spannende Farbkompositionen. Die Ausstellung ist vom 14. Mai bis 14. Juni an allen Wochenenden geöffnet, samstags 14–18 Uhr, sonntags und am Pfingstmontag 11–18 Uhr. Die Vernissage am Donnerstag, 14. Mai um 16 Uhr wird musikalisch begleitet von Constantin Mandel am Cocktail-Piano. Der Künstler Achim Ribbeck bietet persönliche Führungen zu vier Themen an: am 17. Mai »Erleben und Bewegung« / am 25. Mai »Licht und Farbe«/ am 31. Mai »Körper und Raum«/ am 7. Juni »Konkavkunst« (jeweils 16 Uhr). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Der Dorfförderverein für die Gemeinde Undenheim versorgt die Besucher mit Getränken und Snacks aus dem Brezelofen.

»Klangfarben«

Sonntagsmatinee mit dem Oppenheimer Saxophonquartett

17. Mai 2026, 11:30 Uhr Vier Instrumente – ein Klang. Und das schon seit über 30 Jahren. Das Oppenheimer Saxophonquartett wurde im Oktober 1989 in der Absicht gegründet, das Saxophon als Instrument der Kammermusik vorzustellen. Das ist dem Ensemble in über drei Jahrzehnten auch eindrücklich gelungen. Konzertreisen führten das Quartett weit über seine rheinhessische Heimat hinaus. Auftritte in Funk und Fernsehen sowie zu den verschiedensten Anlässen sorgten dafür, dass das Oppenheimer Saxophonquartett eine feste Größe im kulturellen Geschehen der Region wurde. Markenzeichen der Formation ist die musikalische Vielfalt. Ob Klassik, Jazz, Pop, Weltmusik oder Klezmer – das Oppenheimer Saxophonquartett liebt den Grenzgang zwischen den Stilen. In seinem Programm »Klangfarben« lädt das Oppenheimer Saxophonquartett zu einem reizvollen musikalischen Spaziergang durch Klangwelten und Jahrhunderte ein. Bachs »Contrapunctus IX« aus der »Kunst der Fuge« trifft dabei auf Stings »Englishman in New York“« der 1. Satz aus Beethovens 5. Symphonie auf Led Zeppelins »Stairway to heaven« und Gustav Holsts »Second Suite in F« auf den Jazzrock-Klassiker »Birdland«. Beendet wird die Matinee mit den größten Erfolgen der Beatles. Der Eintritt zur Matinée ist frei. Freie Platzwahl. Der Dorfförderverein für die Gemeinde Undenheim versorgt die Besucher in der Pause und im Anschluss an das Konzert mit Getränken und Snacks aus dem Brezelofen.

»Juwelen der Kammermusik«

Sommermatinee mit dem Amonta-Quartett

31. Mai 2026, 11:30 Uhr »Man hört vier vernünftige Leute sich unterhalten, glaubt ihren Diskursen etwas abzugewinnen und die Eigentümlichkeiten der Instrumente kennenzulernen« – so formulierte Johann Wolfgang von Goethe seine Gedanken zum Streichquartett. Klaus Meyer spricht in einem Beitrag bei BR Klassik von einem »geistvollen Gespräch unter vier«. Tatsächlich avancierte das Streichquartett seit Haydn, Mozart, Boccherini und spätestens Beethoven zur anspruchsvollsten Gattung der Instrumentalmusik: homogener Gesamtklang bei gleichzeitiger Individualität der Stimmen. Die Leidenschaft für das Streichquartett teilen die Musiker und Musikerinnen des Amonta-Quartetts schon seit vielen Jahren. 1991 aus dem Philharmonischen Orchester Mainz heraus ge-gründet, widmen sie sich seither mit professioneller Ernsthaftigkeit und Spielfreude diesem Genre. Auf CD wurden Streichquartette von Brahms und Elgar eingespielt; Hans-Georg Bertram widmete dem Amonta-Quartett sein 2. Streichquartett. Am 31. Mai werden Martin Eutebach (Violine), Wolfgang Hertel (Violine), Leonie Hartmann (Bratsche) und Traudl Herrmann (Cello) im romantischen Ambiente unseres Hofguts mit einem klassischen Streichquartett-Programm zu hören sein: Joseph Haydns Quartett Op. 74 Nr.1 C-Dur sowie Ludwig van Beethovens Quartett Op.18 Nr. 4 c-Moll im ersten Teil und im Anschluss an die Pause das sich allzeitiger Beliebtheit erfreuende »Amerikanische Streichquartett« Op. 96 F-Dur von Antonin Dvořák. Dvořák war bekanntermaßen sehr naturverbunden und ließ sich vom Vogelgesang inspirieren. Im »Amerikanischen Streichquartett« sind die Rufe des roten Tanagra in Musik »gegossen«. Wir können uns auf ein wundervolles Klangerlebnis freuen! Die Matinee findet bei jedem Wetter statt – der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Der Dorfförderverein für die Gemeinde Undenheim versorgt die Besucher in der Pause und im Anschluss an das Konzert mit Getränken und Snacks aus dem Brezelofen.

MANNELLA Live

Sommerabend mit Indie-Pop

13. Juni 2026, 19 Uhr: Die vierköpfige Mainzer Band MANNELLA bietet eine Kombination aus deutschsprachigem Indie-Pop-Rock, gemischt mit den souligen Einflüssen der Stimme Alfonso Mannellas, Sizilianer und Frontmann der Gruppe. Ihre Songs erzählen von Nähe, Verlust und dem Dazwischen und verbinden poetisch-bilderreiches Songwriting mit rockigen Gitarrensoli von Peter Knorr, dem Bass-Ground von Klaus Großmann und den Beats von Martin Ignatz. Zu hören sind sie unter anderem auf Spotify, etwa auf dem Album »Zimt«. Gitarrengetrieben, melancholisch im Kern, aber mit genug Drive für die Tanzfläche – irgendwo zwischen Großstadt-Sehnsucht und komplexem Lebensgefühl. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Der Dorfförderverein für die Gemeinde Undenheim versorgt die Besucher während des Abends mit Getränken und Snacks aus dem Brezelofen.

»Von Emotion bis Energie«

Sommermatinee mit dem White Rabbit Duo

14. Juni 2026, 11:30 Uhr: Das White Rabbit Duo bringt mit seiner einzigartigen Mischung aus Chansons, 80er-Hits und Rocknummern frischen Wind auf die Bühne. Nadine Fez und Alexander Biadacz, die sich in einer Jam-Session in einem Mainzer Proberaum kennengelernt haben, vereinen ihre musikalischen Einflüsse aus verschiedenen Jahrzehnten. Nadine, die bereits mit sieben Jahren vor einem französischen Publikum »La Mer« sang, liebt die Chansons von Legenden wie Edith Piaf und Françoise Hardy. Alex hingegen ist von den Klängen der späten 70er und 80er Jahre geprägt, inspiriert von Knopfler und Clapton. Gemeinsam bieten sie eine abwechslungsreiche Setlist, die von gefühlvollen Chansons über Hits wie »Heart of Glass« bis hin zu dem ikonischen »Psycho Killer« von den Talking Heads reicht – alles ein wenig abseits des Mainstreams. Ihr Sound kombiniert filigran gezupfte E-Gitarre mit kraftvollen Riffs. Um die Dynamik ihres Auftritts zu vervollständigen, setzen sie auf ihren »Beatbuddy« – einen innovativen Drumcomputer in Pedalform, den Nadine live steuert. Denn wie jeder Musiker weiß: Der Schlagzeuger fliegt bekanntlich als erster aus der Band! Lassen Sie sich von der Leidenschaft und Vielfalt des White Rabbit Duos in eine musikalische Welt voller Emotionen entführen. So wie das »Weiße Kaninchen« einen immer tiefer in seinen zauberhaften Bau lockt … Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Der Dorfförderverein für die Gemeinde Undenheim versorgt die Besucher in der Pause und im Anschluss an das Konzert mit Getränken und Snacks aus dem Brezelofen.

»KONTERFEI«

16. Pleinair Rheinhessen

15. bis 21. Juni 2026 Das Hofgut der Bernhardt Stiftung in Undenheim ist in diesem Jahr das (Freiluft-)Atelier unseres PLEINAIR RHEINHESSEN. 13 Künstlerinnen und Künstler arbeiten vier Tage lang in den denkmalgeschützten Räumen des Hofguts und im Garten zum Thema »KONTERFEI«. Und sie begrüßen Sie mit einer besonderen Kunst-Verführung. Konterfei – ein Begriff aus Zeiten, in denen Menschen sich im Portrait verewigen ließen. Seit die Fotografie das übernommen hat, muss ein Konterfei nicht mehr nur schmeicheln. Es muss nicht mehr den gesellschaftlichen Status abbilden, sondern darf den Charakter zum Thema machen. Möchten Sie, liebe Kunst-Interessierte, wissen, wie Künstlerinnen und Künstler Sie sehen? Sind Sie neugierig auf ein persönliches Abenteuer mit Kunst, neugierig auf sich? Sie sind herzlich eingeladen, sich zeichnen oder malen zu lassen. MO. 15. Juni bis DO. 18. Juni | jeweils 10–13 Uhr und 14–17 Uhr mit Karin Bohrmann-Roth | Bernd Brach | Waldemar Erz | Monika Geisbüsch | Maximilian Koch | Karoline Koeppel | Anne Kuprat | Stefan Petzold | Christine Reinckens | Sven Schalenberg | Kathrin Schik | Christine Thuns | Stefan Wiegers VERNISSAGE: Freitag, 19. Juni, 18:00 Uhr Einführung: Eva Appel im Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern Musik: Franz Staab (Klavier) | Hajo Gottberg (Gesang) | Bernhard Völz (Posaune) Weinsponsor: Weingut Jung, Undenheim Besuchszeiten während des Arbeitens: MO/15. Juni bis DO/18. Juni: jeweils von 10–13 Uhr und 14–17 Uhr Öffnungszeiten der Ausstellung: SA/20. Juni: 14–17 Uhr SO/21. Juni: 11–15 Uhr

Viva La Musica

Sommerfest des Gesangvereins 1862 Undenheim e.V. mit seinen Chören

20. Juni 2026, 19:30 Uhr: Sommerfest mit Programm für die ganze Familie

Hilfestellung Förderungsantrag


Grundsätzliches:


Ein Förderantrag benötigt keine bestimmte Form. Der Umfang sollte sich nach der Höhe der gewünschten Förderung richten.

Auf Ihr Anschreiben fällt unser erster Blick und dieser Blick entscheidet nicht selten darüber, ob der Antrag überhaupt näher betrachtet wird. Nennen Sie hier präzise, worum es bei dem Projekt geht und welche Förderung Sie genau beantragen.

In Ihrem Antrag sollten ferner enthalten sein: alle wichtigen Fakten: genauer Projektname, Förder-zeitraum, Name und komplette Kontaktdaten Ihrer Organisation und Datum. Geben Sie hier einen Überblick und überzeugen Sie, warum gerade dieses Projekt gefördert werden sollte. Nennen Sie die Kernpunkte des Projekts, die Zielgruppe und Zielsetzung, Ort, Dauer, Budget und Personal, ihre Quali-fikation für das Projekt und die beantragte Förderung.


Die ausführliche Fassung des Antrags könnte so gegliedert sein:


Einleitung /Allgemeines:

Ordnen Sie das Projekt kurz ein, nennen Sie Inhalt und Ziel, Ihre Befähigung zur Umsetzung und den Grund für eine Anfrage bei unserer Stiftung. Stellen Sie die zusammengetragenen Daten und Fakten über sich selbst überzeugend zusammen. Es geht darum, von Ihrer Seriosität und Kompetenz zu überzeugen.


Das Projekt:

Hier werden alle gesammelten Informationen über Ihr Projekt anschaulich präsentiert: Beschreiben Sie Ihre Vision und Ziele, nennen Sie Problem und Bedarf, Ablauf und Meilensteine, Protagonisten, Orte, Zeitpläne, Zielgruppe, Einmaligkeit des Projekts, geplante Öffentlichkeitsarbeit, Dokumentation, Erfolgskontrolle, etc. Seien Sie konkret und nennen Sie Zahlen!


Finanzplanung:

Erstellen Sie eine Übersicht über alle anfallenden Kosten und deren Deckung. Nennen Sie konkrete Zahlen, fassen Sie einzelne Kostenpunkte aber zusammen. Die Planung sollte schlüssig, übersichtlich gegliedert und transparent sein. Klar hervorgehen sollte, was das Projekt insgesamt kostet, wie hoch Eigenmittel und andere Fördermittel sind, wo diese beantragt wurden, und wie viel Geld von der Stiftung kommen soll. Die Stiftung wird die Finanzplanung genau unter die Lupe nehmen. Sie muss also realistisch sein und stimmen, sonst verspielen Sie Ihre Glaubwürdigkeit – und die Chance auf eine Förderung.


Fazit/Ausblick:

Geben Sie eine kurze Zusammenfassung des Projekts und einen Ausblick auf die Zeit nach dem Projekt, die Effekte, aber auch die eventuelle Fortführung. Ein Dank an die Stiftung und eine Begründung, warum Sie sich für diese entschieden haben, finden ebenfalls hier Platz.


Anlagen:

Gibt es wichtige und interessante Dokumente? Geben Sie sie in den Anhang. Fotos, Pläne, der aktuel-le Jahresbericht, eine Imagebroschüre, Referenzen, eine CD oder ein Film könnten weitere relevante Informationen liefern oder Ihre Kompetenz bezeugen. Wählen Sie allerdings genau aus und überlegen Sie, was tatsächlich von Bedeutung ist.


Hier noch ein paar Tipps:


Sprache:

Schreiben Sie prägnant, knapp und treffend, formulieren Sie kurz und bündig. Vermeiden Sie Floskeln, umständliche Konstruktionen und unverständliche Fachterminologie.


Länge:

Je nach Größe des Projekts, beantragter Fördermittel und Vorgaben der Stiftung variiert die Länge des Antrags. Bei einem kleinen Projekt könnten ein bis zwei Seiten reichen, bei einem großen wird in der Regel ein ausführlicheres Dossier mit Begleitschreiben erwartet.


Struktur:

Der Aufbau sollte logisch gegliedert sein. Ein Inhaltsverzeichnis ist in der Regel nicht erforderlich.


Gestaltung:

Bitte wählen Sie für Ihren Antrag das Format A4-hochkant. Das Layout sollte gut lesbar und anspre-chend sein. Passen Sie die Gestaltung Ihrem Thema an und dem Bild, das Sie von sich vermitteln wol-len! Die optische Gestaltung wird zwar nicht ausschlaggebend dafür sein, ob ein Projekt gefördert wird oder nicht aber beachten Sie, dass man einen ansprechend gestalteten Antrag lieber in die Hand nimmt, als einen schnell zusammengeschriebenen.


Inhalt:

Beschreiben Sie anschaulich, präzise und konkret, wer Sie sind, um welches Projekt es geht und wel-che Art von Unterstützung Sie beantragen möchten! Die entstehenden Kosten sollten dem beantrag-ten Förderbetrag gerecht werden. Ihr Ziel sollte es sein, ein professionelles Bild zu vermitteln – aber nicht den Eindruck, Sie gingen mit Geld verschwenderisch um. Überzeugen Sie uns von Ihrer Vision. Uns freut es, wenn Sie ggf. auch darstellen, welchen Nutzen die Stiftung von einer Förderung hat. Wenn dann Ihr Projekt zu unserem Stiftungszweck: Die „Förderung von Bildung, Entwicklung und Integration junger Menschen“, als auch „Förderung von Kunst und Kultur“ passt und wir für den angegeben Zeitraum noch freie Mittel zur Verfügung haben, hat Ihr Projekt eine gute Chance gefördert zu werden.

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